Kiskunhalas

Kiskunhalas und ihre Partnerstädte


Die Idee der Städtepartnerschaft stammt aus dem Europa der Nachkriegszeit. Die Völker des Kontinents hielten es für nötig, einander näherzukommen, an dem Neuaufbau des Friedens zusammen zu arbeiten und gute Nachbarschaften ins Leben zu rufen. Nach 50 Jahren ist die Idee zu einer Bewegung mit reichem Inhalt geworden. Ein gut organisiertes Netz der Partnerschaften verbindet die Gemeinden verschiedener Länder.

Die ersten Schritte aufeinander zu haben Kiskunhalas und Kanjiza (Jugoslawien) im Jahre 1967 gemacht; die Kontaktaufnahme geschah offiziel. Nach der Wende unterzeichnete Kiskunhalas mit dem deutschen Kronach und dem polnischen Nowy Sącz 1994 die Partnerschaftsurkunden. 1997 begann die offizielle Zusammenarbeit mit dem siebenbürgischen Sfintu Gheorghe und 1998 mit dem ungarischen Hódmezővásárhely. Die traditionelle Beziehung zu der Großstadt Subotica (Jugoslawien) wurde 2001 neu belebt, als es zu einer Vereinbarung über kulturelle Zusammenarbeit kam.

Unsere Konakte werden immer vielseitiger: neben den kulturellen Beziehungen entstehen von Jahr zu Jahr neue Schulpartnerschaften, sowohl zwischen Grund- als auch zwischen fortführenden Schulen. In den letzten Jahren wird auf die Möglichkeit der wirtschaftlichen Zusammenarbeit großen Wert gelegt. Das bedeutendste Ereignis im Jahr 2002 war die Landesgartenschau in Kronach, wo Kiskunhalas die Möglichkeit hatte, sich 6 Monate lang nicht nur der Partnerstadt sondern auch allen 635 000 Besuchern der Veranstaltung vorzustellen.

Unserer Stadt wurde als Anerkennung für die Zusammenarbeit mit den Partnerstädten zweimal eine Auszeichnung des Europarates verliehen. 1999 erhielt Kiskunhalas das Europadiplom für die Unterstützung der internationalen kulturellen Aktivitäten und der Jugendaustauschprogramme. 2001 wurden die Leistungen unserer Stadt für die Verbreitung des „europäischen Einigungsgedankens” mit der Ehrenfahne des Europarates gewürdigt.