Kiskunhalas

Nowy Sącz / Neu Sandez

 

Land: Polen
Postleitzahl: 33-300
Einwohnerzahl: 82.000
Entfernung von Kiskunhalas: 600 Km
Unterzeichnung der Partnerschaft mit Kiskunhalas: 22. Oktober 1994

Adresse: Urzad Miasta Nowego Sącza
33-300 Nowy Sącz
Rynek 1
Telefon: 0048/ 18-444-2750
Fax: 0048/ 18-443-7863
Webseite: www.nowy-sacz.pl

 

 

 Nowy Sącz liegt in dem Tal der Sandezer Beskiden, wo die Flüsse Kamienica und Dunajetz zusammenfließen.

Die geschichtlichen Wurzeln der Stadt sind an der alten Burg zu suchen, die sich am Zusammenfluss beider Flüsse befindet. An der Burg vorbei verliefen vor Jahrhunderten wichtige Handelsstraßen. Von der Ostsee kommend führte die Bernsteinstraße das Poppertal entlang nach Ungarn. König Wenzel II. von Böhmen hatte die günstige Lage erkannt und am 8. November 1292 die Gründungsurkunde für die neue Stadt - Neu Sandez - ausgestellt.

Die neue Stadt entwickelte sich rasch. Ihr im Mittelalter schnell erlangter Wohlstand war nicht durch kriegerische Handlungen, sondern durch Handel und Gewerbe begründet.

In jener Blütezeit war die Stadt in Kleinpolen lediglich Krakau überlegen. Bald aber wandelte sich das Schicksal der Stadt: Durch Brände und Seuchen heimgesucht, von Nöten und Unglück geplagt, unter schwerer Besatzung der Schweden leidend, einer fremden österreichischen Obrigkeit unterworfen, verfiel sie zunehmend.

 Mit der 1876 eingeweihten Eisenbahnstrecke eröffnete sich eine neue Entwicklungschance. Doch eine weitere riesige Katastrophe hemmte den neu angelegten Aufschwung: der 2. Weltkrieg, während dessen die Stadt große Zerstörungen erlitt und jeder dritte Einwohner ums Leben kam.

 

 

 

Dass heute im Zentrum des Beskiden-Gebirges Gewerbegebiete liegen, wird dem Durchreisenden kaum bewusst. Die Großindustrie findet keinen ausreichenden Platz, Luft und Wasser werden geschützt. Der Tourismus soll das wichtigste Gewerbe der Gegend bleiben. Weiter gibt es Baustoff- und Lebensmittelhersteller, Frachtunternehmer und eine Computerfirma. Handwerker und Großhändler wissen sich auch zu helfen.

Nowy Sącz gilt mit mehreren Bibliotheken, Kulturzentren Galerien und einem Freilichtmuseum als kulturelles Zentrum der Gegend. Heilbäder, Grünanlagen mit unterschiedlichen Sportmöglichkeiten und zahlreiche Bauwerke mit künstlerischen Elementen bilden touristische Anziehungspunkte.

Zwischen Kiskunhalas und Nowy Sącz blühen die Partnerschaften der Grundschulen und die kulturellen Kontakte: die Karol-Szymanowski-Schule mit der Felsővárosi-Grundschule und der Fazekas-Gábor-Utcai-Grundschule. In jedem Jahr besuchen Schüler und Lehrer einander und organisieren gemeinsame Programme. In beiden Ländern finden Freizeitmaßnahmen für Jugendliche statt, die internationale Fußballturniere einschließen.

 

   

 

Die Feste der Partnerstadt werden regelmäßig besucht. Beispielsweise nimmt am Weinlesefest die Folkorgruppe „Sadeczanie” und am „Kinder der Gebirge” Festival die Tanzgruppe „Halas” teil. Besonders erfolgreich verliefen in beiden Städten die mehrtägigen Programme „Nowy Sącz stellt sich vor” und „Kiskunhalas stellt sich vor”, bei denen die Bevölkerung die Möglichkeit hatte, die Kultur der Partnerstadt unmittelbar kennenzulernen.